Sanierung der Elektroanlagen am Ulmer Münster Die Fragesteller Nestle und Straub wurden
für den 3.4.06 zu einer Demonstration der geplanten Sanierungsmaßnahmen
in den Grünen Hof eingeladen.
Einzelfragen
dieser Planung wurden in einer informellen Gruppe erörtert, die aus
drei Entscheidungsträgern der evangelischen Münstergemeinde,
einem Sachverständigen des Oberkirchenrats, einem Vertreter (EIB)
des mit der Planung beauftragten Ingenieurbüros aus Esslingen und
den beiden Fragestellern zusammengesetzt war.
Wenn es das
Ziel des Treffens war, Aufgeschlossenheit für Anregungen "von unten"
zu zeigen, so ist dieses Ziel voll erreicht worden. Dagegen ist es nicht
gelungen, die Bedenken der Fragesteller zu entkräften; vielmehr
sind diese Bedenken erhärtet worden:
Während
man die vorstehenden Äußerungen zu subjektiven Meinungen erklären
kann, geht es bei den folgenden beiden Punkten um unwiderlegbare Tatsachen.
Zur Abwägung
Batterieanlage-Notstromaggregat hat EIB zwei sachlich falsche Angaben
gemacht:
Wir sehen in diesen falschen Angaben den erfolgreichen Versuch der manipulativen Täuschung des Auftraggebers. Wäre hier mit den Tatsachen anstelle falsifizierbaren Aussagen argumentiert worden, so wären nicht nur korrigierbare, zum Teil sehr gewichtige Ausführungsdetails fraglich geworden, sondern es wäre einer für das Münster schwerwiegenden und für die Münstergemeinde kostspieligen Entscheidung die Grundlage entzogen worden: der Umwidmung der jetzigen Pforte in eine überdimensionierte Technik- und Notstromzentrale. Diese erscheint nachträglich nicht mehr als bedauernswerte Folge der Technikplanung, sondern vielmehr als billigend in Kauf genommene oder sogar angestrebte Veränderung. Da die obigen Darlegungen einen schwerwiegender Vorwurf beinhalten, hatten wir versucht, am 4.4.06 mit einer Email an EIB eine Klärung vorzunehmen, ehe wir diesen Vorwurf allgemein erheben. EIB hat es abgelehnt, ohne Auftrag der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde mögliche Mißverständnisse auszuräumen. In einer Email vom 5.4.06 hatten wir diesen Auftrag erbeten. Mit Email vom 22.4. erhielten wir die Nachricht, daß wir nach Klärung unserer Fragen Bescheid bekommen würden. Am 21.6. hatten wir per Email nachgefragt, bis wann mit den Anworten von EIB zu rechnen sei. Am 22.6.06 erhielten wir die Antwort, daß wir keinen Einblick in die Stellungnahme erhalten, weil sonst das Risiko bestehe, daß Dritte davon erfahren. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, daß der Ständige Ausschuss das von uns organisierte Spendenangebot ablehne mit der Begründung: "Der Ständige Ausschuss ist der Überzeugung, dass das Thema im Fachausschuss kompetent beraten wird " Wie weit diese Vorgänge verträglich sind mit der „Grundlage für eine glaubwürdige Kirche“ (Zitat aus www.kirche-gestalten.de,
dem Projektportal der Evangelischen Landeskirche Württemberg), ist
wieder keine Frage von Fakten, sondern von subjektiven Einschätzungen.
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